| 14. August - Einkaufen in Kampala |
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Nach Kampala zu fahren, darauf habe ich mich schon sehr gefreut und ich war sehr gespannt. Wir hatten eine lange Einkaufsliste im Gepäck: Schuhe, Unterwäsche, Becher, Teller, Gabeln, Matratzen, Wellblech für das Küchendach und 30 Betten. Und für den Transport galt es noch einen Truck aufzutreiben. In Zigoti steigen wir in eines der Kleinbustaxis, mit 15 Passagieren auch nur um 1 Person überbeladen. Die Fahrt dauert ca. eine Stunde, durch die wunderschöne Landschaft Ugandas (es ist wirklich sehr grün hier) und auf einer teilweise furchtbaren Straße mit riesen Schlaglöchern (man merke: das ist immerhin eine der wichtigsten Verbindungsstraßen Ugandas. Ich will mir die anderen Straßen im Land gar nicht vorstellen). Kampala ist die größte Stadt Ugandas, mit weniger als 2 Millionen Einwohnern. Es gibt nur ganz wenige Hochhäuser, die Stadt ist nicht sehr modern aber sehr lebendig. Man sieht viele Straßenkinder beim Betteln oder Durchwühlen von Mülltonnen. Viele der Kinder sind keine 5 Jahre alt.
Ein buntes Wirrwarr aus frisch zubereitetem Essen, Kleidung, Gemüse, Obst, Fleisch. Die unterschiedlichsten Gerüche steigen in die Nase, aber selten wirklich unangenehme. Auf unserer Tour besorgen wir Unterwäsche für die Kinder, Bettlaken, ein paar noch fehlende Decken, Zahnbürsten und Zahnpasta. Ziemlich erledigt erreichen wir schließlich das Matratzengeschäft um zu erfahren, dass die nur 8 Stück der von uns benötigten 24 Kindermatratzen auftreiben können. Na gut, nehmen wir zumindest die und machen uns auf die Suche nach einem Truck. Schnell gefunden ist Achmed (und nachdem wir alle „Möchte Gern Zwischenhändler" ausgeschaltet haben erzielen wir auch einen guten Preis für die Fahrt nach Zigoti). Er begleitet uns zum Kauf des Wellblechs für die neue Küche und zum Abholen der bestellten 10 3-er Stockbetten. Als wir schließlich wieder auf der holprigen Straße Richtung Zigoti sind, sind wir fix und fertig, aber auch total glücklich. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie groß die Freude der Kinder war, als wir im Projekt eintreffen. So lassen sich die kommenden zwei Nächte auf den bisherigen Matratzen auch besser aushalten, denn erst am Samstag können die Betten bezogen werden, wenn Ian ein weiteres Mal nach Kampala reist, um die fehlenden Matratzen zu besorgen.
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