|
4. September - Gabi fliegt heim |
|
Wir fahren um 1 Uhr 30 morgens los Richtung Flughafen.
Der Flieger von Gabi startet um 5 Uhr 10. Auf dem Rückweg versuche ich noch
irgendwo in Kampala einen Geldautomaten zu finden, der mir dann auch wirklich
Geld gibt. Gott sei Dank, wir hatten nämlich nichts mehr. Jetzt kann ich dem
Fahrer auch die umgerechnet 40 Euro zahlen, die die 3 stündige Nachtfahrt
kostet.
Ich schlafe noch mal ein paar Stunden ehe ich mich mit
Ian nach Mityana aufmache. Der zweite
Wassertank wird angezahlt. Drei Betten gekauft, und ein "Handwaschbecken" das
wir gleich bei der Latrine aufstellen.
Um den Kindern den Abschied von Gabi zu erleichtern gibt
es ein Eis (Bild unten). Die Begeisterung ist grenzenlos. Und das nicht nur bei den Kleinen.
Die guten Seiten Gabis Abreise
Unsere 8 Quadratmeter „Wohnung" erscheint mir plötzlich
so groß. Gabis Rucksack ist weg, und auch die Kiste mit den Schnitzereien von
Ian. Damit ist die begehbare Bodenfläche schlagartig doppelt so groß.
Allerdings haben dadurch statt der 5 Kinder, die uns sonst beim Tagebuch
schreiben am Computer zuschauten, nun etwa 9 Kinder Platz. Manchmal könnte es
einem fast zuviel werden, aber was soll‘s. Außerdem will ich ja die vor allem von Gabi aufgebaute treue
Leserschaft unseres online Tagebuches,
nicht verlieren. :-)
|