Der neue Plattenherd
Es ist soweit, unser gemauerter und Holz sparender
Plattenherd wird eingeweiht. Vicky, unsere Köchin, muss sich erst dran
gewöhnen, aber er funktioniert, und ich hoffe im Vergleich zu den offenen
Feuern doch einiges an Brennholz einsparen zu können.
Erstellen des Menüplans
Bis jetzt war es meist so, dass die Kinder drei Mal täglich
Maisbrei bekamen. Morgens etwas flüssiger, genannt Porridge. Mittags und abends
etwas fester, genannt Poshu, und das ganze mit Bohnen. Heute setzte ich mich
mit unserem Team, also Ian, Grace und Vicky zusammen, um diesen Zustand etwas
zu verbessern. Ja ich weiß es ist nicht gesund sich so einseitig zu ernähren,
aber guter Rat und Essen ist teuer hier in Uganda. Wie auch immer, wir haben
nun einen wöchentlichen Speiseplan erstellt, der einerseits halbwegs finanzierbar
erscheint und wesentlich abwechslungsreicher ist. So gibt es etwa zweimal
Kartoffeln, zweimal Bananen, außerdem zweimal Erdnusssoße und ab und zu auch
Gemüse. Nur Fleisch bleibt aus Kostengründen weiterhin vom Speiseplan verbannt.
Pädagogisches Material gesucht
Den Rest des Tages verbringe ich in Kampala. Zuerst in
diversen "Bookshops" um Schulbücher zu finden. Nicht etwa für alle Schüler,
nein vorerst mal von jedem Fach für jede Schulstufe ein Buch, in dem die Lehrer
in Zukunft Anregungen für den Unterricht
finden können. Außerdem dicke Filzstifte und Packpapier um Schautafeln für den
Unterricht zu malen. In der Schule gibt es wirklich nichts.
Dann geht es in das einzige Spielegeschäft das wir finden
können. Eine Magnettafel mit Buchstaben und Ziffern, Landkarten für die Klassenzimmerwand (Bild unten: Cesar mit den Landkarten), billiges Riesenlego aus
China, Sprachpuzzle und Malkreiden sind die Ausbeute die das Budget zuläßt und
die wir auf dem Moped nach Hause schleppen können.
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