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Die aktuellen Reisetagebücher von Gabi und Stefan:
Reise Jänner - März 2012


Home Reise-Tagebücher Februar 2008 23.Feber - Ankunft
23.Feber - Ankunft PDF 

Ich habe grade ein paar Fotos von meinem letzten Aufenthalt gezeigt, und den Kindern die Bilder der Paten gegeben. Die die schon einen Paten haben waren richtig angetan, und sich gleich drangemacht Briefe zu schreiben und kleine Zeichnungen zu machen.

Auch der grüne Ball, den ich mitgebracht habe, ist begeistert aufgenommen worden. Speziell Tom ist kaum vom Ball los zu kriegen.

Ich bin noch etwas fertig, ich bin ja erst heute nacht kurz nach Mitternacht hier angekommen. Ursprünglich wollte ich noch in Entebbe - nahe am Flughafen - schlafen, bin dann aber doch noch in der Nacht weiter nach Kampala und dann nach Zigoti.

Als ich hier ankam waren ein paar der Älteren noch wach, und haben gewartet ob ich komme. Die kleinen haben schon alle geschlafen. Alleine in dem 3 mal 4 Meter großen Wohnraum lagen 24 Kinder am Boden. Zusammengekauer unter 4 oder 5 Decken. Die anderen schliefen im anderen Raum, und in dem Schuppen.

Das 3 mal 3 Meter große Schlafzimmer ist für Francis und seine Frau Grace, die Seelen des Projektes hier, sowie für ihre zwei Töchter und die drei Enkelkinder.
Für mich hat Ian ein kleines Zimmer in der Nähe besorgt. Ich muss gestehen, daß es mir ganz recht ist, denn mitten unter dem Knäul von Kindern hätte ich wohl kaum ein Auge zugemacht. Und die 3.000 Uganda Schillinge also 1 Euro 20 Cent ist mir das Zimmer allemale wert.

Trotzdem war die Nachtruhe nur von kurzer Dauer.
Um sieben haben mich die Kinder geweckt, und dann gab es eine Acrobaticaufführung. Ich muss sagen echt beeindruckend, was die Kids alles so machen. Von der Dreierpyramide war ich echt angetan, aber ich schicke ja auch Fotos, auf denen man sehen kann, was die Kids drauf haben.
Auch was sich sonst seit meinem Besuch vor einem Monat hier getan hat ist beeindruckend. Die Freiwilligen haben mit dem Geld, das ein Projektmidglied gespendet hat angefangen eine Küche zu bauen. Die war dringend nötig, sspeziell wenn jetzt wieder die Zeit kommt wo es mehr regnet. Denn bis jetzt hat sich das Kochen ja immer im Freien abgespielt, und wenn es zu stark geregnet hat, gab es halt nichts zu essen.
Apropo Essen, jetzt ist grad Essenszeit, und auch ich werde mir meine Portion Matoke, mit Bohnen holen. Allerdings wurde für mich zur Feier meiner Ankunft ein Hühnchen geschlachtet.

 

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