Manuelas Volontariats Bericht
Vor unserer Abreise bereiteten wir uns gründlich auf unser „Abenteuer“ vor, trafen uns mehrmals mit Stefan und Gabi und bekamen auch etliche Spenden von diversen Firmen zur Verfügung gestellt. Auf diesem Weg möchte ich mich nochmals sehr herzlich bei den Firmen bedanken, die uns mit Infomaterial und Geschenken für die Kinder sehr unterstützten:
All die Sachen zu verstauen war dann gar nicht so einfach aber wir konnten alles nach Uganda bringen. Nach fast 24 Stunden waren wir dann vor Ort und Stelle und wurden am Abend herzlichst willkommen geheißen. Die Kinder haben extra für uns ein Willkommensfest veranstaltet das uns wirklich sehr gefreut hat! Nach ein paar Tagen der Eingewöhnung und dem ersten Kennenlernen konnten wir dann auch schon frisch und munter mit unserer Arbeit beginnen. Für uns war klar, dass es für die vielen Utensilien für Verbände und sonstigen Krankheiten ein eigenes Verbandzimmer braucht. Ein Raum war schnell gefunden, alles ein bisschen sauber gemacht und eine Matratze für die Behandlungsliege gekauft.
Des Weiteren hatten die Kinder auch immer wieder Malaria, was in Uganda so normal ist wie bei uns eine Grippe! Anfangs waren wir sehr verunsichert wie wir die Symptome richtig deuten können damit wir ja nichts übersehen. Nach vielen Informationsgesprächen mit unserer Krankenschwester Betty vor Ort und einem einheimischen Arzt, haben wir dann aber doch Vieles dazugelernt. Da war es oft nur noch ein Blick und wir konnten einschätzen, ob es sich um Malaria oder doch nur etwas Unkompliziertes handelte. Einen Malaria-Schnelltest ließen wir aber trotzdem immer machen.
Auch haben wir uns um die behinderte Maria gekümmert! Die Großmutter und die Familie 1-2x wöchentlich besucht, ein bisschen Essen vorbeigebracht, und mit Maria ein paar Gehübungen durchgeführt! Zwischen den Fingern hatte Maria ganz offene Stellen, was wieder mit Elviras Ölen behandelt wurde und bis zu unserer Abreise verheilt war. Für Anfang März organisierten wir für Maria und ihre Großmutter einen 14 tägigen Aufenthalt in einem Rehabilitations-Zentrum, wo die Großmutter physiotherapeutisch geschult wurde.
Das war ein kurzer Einblick in unsere arbeitsreichen Tage in Zigoti! Wir haben die Zeit dort sehr genossen und es war für uns eine wahnsinnig tolle und wichtige Erfahrung! Die Kinder und wir waren sehr traurig, als wir sie verlassen mussten. Medizinisches Personal ist auch weiterhin sehr gefragt und zum Glück ist meine Freundin Kathi zurzeit vor Ort und kümmert sich um die kleinen und großen Wehwehchen! Manuela Prüggler |