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25.03.2013

2013 - Ein Jahr in Uganda - Sebastian berichtet

2013 - Ein Jahr in Uganda - Sebastian berichtet

Ein Jahr in Uganda - Sebastian berichtet

 

Ein Jahr hab ich jetzt nun in Uganda gelebt und für „KINDERN EINE CHANCE“ meinen Auslandszivildienst geleistet.

Ein Jahr in Uganda…es ist schwer wo ich da anfangen soll… Wenn mich meine Freunde zu Hause fragen werden „Wie war‘s in Afrika?“ weiß ich bestimmt nicht sofort was ich darauf sagen oder wo ich anfangen soll. Jeder Tag hier war für mich ein neues Erlebnis und es gab immer reichlich zu tun. Es war für mich schon immer ein großer Traum für eine Zeit ins Ausland zu gehen und als ich erfahren habe, dass man auch in Uganda für KINDERN EINE CHANCE einen Auslandssozialdienst machen kann, hab auch ich meine Chance gesehen, um eine meiner größten Erfahrungen meines Lebens zu machen. 

 

[Sebastian beim Spielen mit Eric und Royce und anderen b350]

Meine Arbeit hier hat sich sehr vielseitig gestaltet und ich war in fast allen Bereichen der Organisation involviert. Von der Arbeit als Schulinspektor über die Arbeit in der Maismühle bis hin zum Blockflötenunterricht mit den Kindern war so ziemlich alles dabei.

Mit und für diese Kinder zu arbeiten gestaltete sich für mich immer als eine riesen Freude und hat mir auch richtig Spaß gemacht, da man von Tag zu Tag gesehen hat wie die Kinder wirklich aus der Arbeit von der Organisation profitieren. Angefangen von den Schulbänken die in der eigenen Tischlerei hergestellt werden, damit die Kinder in der Schule nicht am Boden sitzen müssen. Jede Arbeit die hier gemacht wird, wird mit dem Hintergrund für die Kinder gemacht. Die Freude die man Tag für Tag in den Augen der Kinder sieht, hat mir auch in schweren Heimwehzeiten geholfen weiterzumachen.

 

[Sebastian beim Schweißen mit Jugendlichen b350] Ich habe auch selbst immer wieder dazugelernt. Von den Kindern, von den einheimischen Arbeitskollegen und Freunden, von anderen Volunteers und auch die Arbeit mit Stefan war immer sehr lehrreich. (Viele Volunteers sind während meiner Zeit hier gekommen und auch gegangen, somit hab ich auch sehr unterschiedliche Leute aus Österreich kennengelernt). Somit war dieses Jahr nicht nur für die Kinder in Uganda eine riesen Chance, sondern auch für mich. Ein Jahr das mir mit Sicherheit ewig in Erinnerung bleiben wird.

Mit dem herzlichen Empfang mit dem ich damals in dieser Organisation von Kindern und Kollegen aufgenommen wurde und die schöne Zeit die ich mit den Leuten hier erlebt habe, machen meine Abreise jetzt sehr schwer. Zu Beginn hab ich mir vorgenommen keine Vergleiche mit zu Hause aufzustellen, was mir die Umstellung und das Einleben in diesen völlig anderen Umständen und der fremden Kultur leichter gemacht hat.

 

Wenn mich allerdings jemand fragen würde, was meine 5 größten Highlights waren, wären das jedoch:
 

Die ersten Tage in Uganda, als ich zum ersten Mal gesehen habe wie die Menschen hier leben und was KINDERN EINE CHANCE in nur 5 Jahren alles aufgebaut hat

Mein erster Ausflug zu unserer Schule in Butimba im größten Regen und als die Straßen kaum befahrbar waren

Holidaycamp in Bongole, weil es einfach einen riesen Spaß gemacht hat

Ausflug mit den Kindern der Christoph Betterman Schule in den Zoo

Als wir mit den beiden Jungs Royce und Eric zu deren Heimat gefahren sind und sie nach ca.3 Jahren ihre Eltern wiedergesehen haben.

Was ich hier in Uganda erlebt habe kann ich nicht einfach schnell mal kurz erzählen. Ich selbst kann die Erfahrungen die ich hier gemacht habe nicht so vermitteln, dass andere auch nur ansatzweise denken können was ich hier wirklich alles erlebt habe!

Sebastian Peneder, August 2013