16.09.2026
Out of the Bubble – drei Wochen Uganda bei Kindern eine Chance
Gemeinsam mit „Kindern eine Chance“ lernten wir, Paola, Hannah, Jonas, Elina, Martin, Liana, Tarek, Christina, Natalia und Camillo verschiedene Schulen und Ausbildungsstätten kennen, bekamen Einblicke in den Alltag vor Ort und konnten mit unseren unterschiedlichen Fähigkeiten selbst etwas beitragen. Für Jonas, Camillo und Paola war es bereits der zweite Besuch in Uganda, ihr erster Besuch war 2018, alle anderen waren Uganda Neulinge
Unsere erste Station war Nakaziba. Hier teilten wir uns für verschiedene Workshops und Projekte auf: In der Küche wurden Gröstl, Kaiserschmarrn und Kiachl zubereitet, bei den Social-Media-Workshops entstanden Beiträge und Interviews, und in den Excel-Kursen wurde gemeinsam mit ICT-Lehrer*innen, Direktor*innen der Schulen aus dem Umkreis und Mitarbeiter*innen aus dem Head Office in Zigoti am Computer gearbeitet. Außerdem legten wir einen Kräutergarten an, gestalteten eine Tafel zu Längenmaßen und bauten mit Schüler*innen ein Windrad zur Stromerzeugung. Beim Kochen wechselten wir später die Rollen: Dann zeigten uns unsere ugandischen Gastgeber*innen ihre Gerichte.
Mit den Kindern und Lehrkräften probierten wir Memory, Domino und LÜK-Materialien aus, stellten Spiele vor und beschäftigten uns mit verschiedenen Lernmaterialien. Auch beim Einrichten eines Computerraums halfen wir mit. Ein selbst gebautes Wikingerschach wurde gleich so begeistert aufgenommen, dass es an mehreren Abenden gespielt wurde.
Ein größeres gemeinsames Vorhaben war der Spielplatz für Kassanda. Die Vorbereitung und der Bau begannen in Nakaziba, anschließend wurden die Teile nach Kassanda gebracht und dort aufgebaut. Bis alles fertig war, gab es einiges zu tun – umso schöner war es, als die Kinder die neuen Spielgeräte ausprobieren konnten. Daneben blieb Zeit für gemeinsame Morgenkreise, Spiele mit den Lehrkräften, Unterricht über Österreich und Tirol sowie ein selbst gestaltetes Spiel zur Mülltrennung.
In Nateete setzten wir unsere Angebote fort. Bei den Unterrichtseinheiten über Österreich hatten die Schüler*innen viele Fragen; einige Kinder schrieben auch Briefe an Kinder in Österreich. Wir besuchten den Kindergarten und eine Schule für Kinder mit Behinderungen, spielten, tanzten und aßen gemeinsam. Am Abend stand mehrfach Flagfootball auf dem Programm. Und natürlich freuten wir uns besonders darüber, auch ugandische Pfadfinder*innen kennenzulernen.
Zu unserer Reise gehörten außerdem Besuche bei Familien und weiteren Schulen. Gemeinsam mit Sozialarbeiter*innen waren wir auf Motorrädern unterwegs und erfuhren mehr darüber, wie „Kindern eine Chance“ vor Ort arbeitet. Von Lubajja aus fuhren wir mit dem Boot zu einer Insel, von der einige Schulkinder kommen und die uns ihr Zuhause auf der Insel zeigte. Solche Begegnungen und Gespräche gaben uns einen guten Einblick in das Leben in Uganda und die Arbeit von „Kindern eine Chance“.
Zum Abschluss ging es auf Safari bei den Murchison Falls, anschließend zum Schimpansen-Trekking und weiter nach Kampala. Dort erkundeten wir Märkte, den Taxistand, eine Moschee und die Kasubi Tombs.
Drei Wochen, in denen wir vieles ausprobieren, weitergeben und selbst lernen konnten. Vom gemeinsamen Kochen bis zum Spielplatzbau war dabei viel von dem zu spüren, was uns an der Pfadfinderei Freude macht: miteinander etwas schaffen und offen auf Menschen zugehen. Vor allem die Arbeit vor Ort und die Einblicke in das Leben, die uns die Schüler*innen und Lehrer*innen in den Schulen gaben haben uns tief beeindruckt. Vor allem die vielen Gespräche, die lustigen Spiele, die gute Stimmung und das gemeinsame motivierte Arbeiten wird uns noch lange begleiten.
Danke vor allem an alle bei „Kindern eine Chance“, die diese Reise möglich gemacht, uns in Uganda mit offenen Armen und Herzlichkeit willkommen geheißen und ihren Alltag mit uns geteilt haben!
Mehr Eindrücke findet ihr in den Stories und Posts zu unserer Reise auf Instagram: https://www.instagram.com/outof.thebubble/

