Eigene Schulen in Uganda von Kindern Eine Chance
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Eigene Schulen

10
eigene Schulen
6
Grundschulen und Kindergärten
2
berufsbildende Secondary Schools
1
Schule für Kinder mit Behinderung
1
Schule für gehörlose Kinder und Jugendliche

In vielen Gegenden in Uganda gibt es für Kinder keinen ausreichenden Zugang zu Bildungsangeboten und nicht genug Schulen. KINDERN EINE CHANCE betreibt daher mittlerweile acht Schulen und fünf Kindergärten, in denen in Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung und möglichst nachhaltig das Bildungsangebot kontinuierlich erweitert, gefestigt und überprüft wird. Wir engagieren uns sowohl im Grundschulbereich als auch in der Berufsausbildung und in der speziellen schulischen Förderung von Kindern mit Behinderung.

Bildung als Schlüssel zur Entwicklung

In Uganda leben viele Kinder in Dörfern, in denen es keine Schule gibt und somit vielfach kein Zugang zu Bildungsangeboten besteht. Da Bildung aber einer der wichtigsten Schlüssel zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung eines Landes und nicht zuletzt auch zur persönlichen Entwicklung ist, engagiert sich KINDERN EINE CHANCE stark im schulischen Bereich. Konkret bedeutet das den Bau und das Betreiben von zehn eigenen Schulen und sechs Kindergärten und die Unterstützung von bereits bestehenden Bildungseinrichtungen.

Von den zehn Schulen, die KINDERN EINE CHANCE betreibt, sind sechs Grundschulen (in Bongole, Nateete, Butimba, Kakindu und in Lubajja sowie für gehörlose Kinder in Ttanda), zwei berufsbildende höhere Schulen (Bongole und Nateete), sechs Kindergärten in Nateete, Bongole, Butimba, Lubajja, Kakindu und Lukingiridde sowie zwei Schulen für Kinder mit Behinderung (Christoph-Bettermann-Schule in Zigoti).

Standorte

Wir bauen unsere Schulen ganz bewusst im ländlichen Raum, in dem ärmsten Regionen Ugandas, wo es kaum Zugang zu Bildungsmöglichkeiten für die Bevölkerung gibt. Nateete ist eines dieser Dörfer. Seit 2010 betreiben wir dort - auf Wunsch der Lokalen Bevölkerung - eine Grundschule und seit 2015 auch eine Sekundarschule. Wir haben unsere Arbeit dort gemeinsam mit den Einheimischen begonnen. Vor Ort gab es ursprünglich eine kleine einklassige Volksschule und einen sehr engagierten Hilfslehrer Tarassissio (Auch bekannt als Fred). Mittlerweile hat sich das Schulareal toll entwickelt und Tarassissio wurde von uns zum professionellen Lehrer ausgebildet und unterrichtet mittlerweile in unserem dortigen Kindergarten. 

Einen Beitrag leisten

Die Eltern der Kinder in unseren Grund-und höheren Schulen leisten einen geringen Beitrag. Die „Schulgebühren“ betragen umgerechnet etwa 1 Euro im Monat bzw. 1,80 Euro in der Oberstufe. Dieser Betrag ist auch von sehr einkommensschwachen Familien gut zu bewältigen und verdeutlicht, dass Bildung einen Wert hat. Wie sich gezeigt hat, nehmen die Eltern so aktiver am Schulalltag teil (z.B. Besuch von Elternsprechtagen). Die restlichen Kosten für den Schulbetrieb werden durch Spenden und Patenbeiträge aus Österreich getragen.

Nachhaltigkeit und Anbindung an die lokale Bevölkerung

Wir bemühen uns, unsere Schulen so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Einerseits aus ökologischen Gründen, andererseits stellt dies einen wichtigen Lernfaktor für die Kinder und Jugendlichen dar, die dort unterrichtet werden. Deshalb gibt es an jedem Standort eine kleine Landwirtschaft, die zur Versorgung der Schule beiträgt. Weiters pflanzen wir an den verschiedenen Standorten Bäume (bzw. Baumschulen), um so zur Aufforstung beizutragen.

Das Verhältnis zur lokalen Bevölkerung ist uns wichtig, weshalb wir an jedem Standort auch direkt etwas für die dort lebenden Menschen tun, indem wir zum Beispiel einen für alle zugänglichen Brunnen errichten.

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